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Gefliest war gestern

 

Geflieste Duschflächen gelten als überholt:

Spezialisten raten zu fugenfreien Oberflächen

Früher galt ein durchgefliester Duschbereich noch als Nonplusultra im Bad. Schließlich ließen sich Bodenfliesen schnell und einfach in den Nassbereich hinein verlegen – und verschmolzen dank einheitlicher Optik harmonisch und chic mit der Umgebung. Alternativen im Hinblick auf Farbenvielfalt, Formenflexibilität und Kosten waren rar. Doch Achtung: Heute ist das ganz anders! Experten raten sogar von gefliesten bodengleichen Duschen ab, da diese durch poröse Fugen das Risiko von Durchfeuchtungsschäden und Hygienemängeln bergen. Sie empfehlen demgegenüber fugenfreie Duschflächen, die den Fliesen im Nassbereich deutlich überlegen sind. 

Risiko: Fugen

Fliesenfugen sind ein bevorzugter Nährboden für Keime und Bakterien. Im feuchtwarmen Klima des Badezimmers können sich die ungebetenen Gäste ganz einfach festsetzen und ausbreiten. Doch damit nicht genug: Aggressive Reinigungsmittel, die dies verhindern sollen, lösen nicht nur Schmutz und Kalk. Sie greifen auch die Mörtelfugen an. Wenn diese dann porös werden, kann sich das Duschwasser einen Weg bahnen und für Durchfeuchtungsschäden im Boden sorgen, die im Ernstfall richtig teuer werden.

Pluspunkt: Durchgehende Oberflächen

Bauherren und Renovierer sind daher gut beraten, wenn sie im Nassbereich auf fugenfreie Duschen setzen. Hersteller von Stahl-Email oder Acryl bieten heute durchgehende bodengleiche Duschen in vielfältigen Farbtönen und Größen an. Qualitätsanbieter liefern das Einbausystem gleich mit – fragen Sie Ihren Installateur danach! Mit einem passenden Einbausystem kann man sichergehen, dass die Einbausicherheit geprüft ist und den modernen Standards entspricht. Und bei fachgerechter Montage durch den Installateur ist man bei Markenherstellern auch hinsichtlich der Garantie auf der sicheren Seite.