Die richtige Aufbauhöhe

für bodengleiche Duschen

 

 

 

Diese Tipps helfen bei der Produktauswahl

Die richtige Aufbauhöhe trägt maßgeblich zur Funktion einer bodenebenen Dusche bei. Bauherren und Modernisierer sollten sich daher die technischen Daten vom Fachmann genau erklären lassen.

Zu niedriege Höhenangaben

Hersteller von Duschrinnen und Linienentwässerung werben oft mit einer geringen Aufbauhöhe zwischen 65 und 75 mm für ihre Produkte. Dass dieses Maß allerdings nur für den tiefsten Punkt der bodengleichen Dusche gilt, wird oft nicht gleich klar. Das unbedingt notwendige Gefälle, das beim Duschen für ein reibungsloses Ablaufen des Wassers sorgt, ist in der angegebenen Aufbauhöhe meist nicht inbegriffen. Schnell kann die tatsächlich benötigte Gesamtaufbauhöhe noch um einige Zentimeter steigen.

Zu flache Ablaufsysteme

Um die Aufbauhöhe möglichst gering zu halten, werden oft sehr flache Ablaufsysteme mit zu geringer Sperrwasserhöhe verwendet. Die Sperrwasserhöhe aller Geruchsverschlüsse ist genormt (DIN 1986-100), für Schmutzwasserabläufe beträgt sie 50 mm. Zu flache Ablaufsysteme befinden sich also außerhalb der Norm – und können Funktionsmängel nach sich ziehen: Durch Austrocknung oder Rücksaugung geringer Sperrwassermengen werden nicht selten Geruchsbelästigungen durch Gase aus den Fallrohren ausgelöst. Gut beraten ist, wer sich vor dem Einbau einer bodengleichen Dusche genau mit den technischen Daten seines Wunschprodukts auseinandersetzt – oder gleich mit seinem Installateur die Montage eines Komplettpakets von einem Qualitätshersteller bespricht. Eine Systemlösung aus Duschfläche, Ablaufsystem sowie Einbaurahmen lässt sich zeitsparend montieren und bietet darüber hinaus die Sicherheit eines geprüften und funktionierenden Systems.

Tipp: Achten Sie auf eine langfristige Materialgarantie.